Montags im Baumarkt

Gestern haben wir wieder nach einer seltenen Spezies gesucht. Nein, diesmal keine Hirschkäfer, Einhornkäfer oder sonstiges. Sondern Baumarktmitarbeiter.

Wobei ich sagen muss – wir haben sogar einige gleich auf Anhieb gefunden, nur liefen die alle gleich weg. Die, denen wir den Weg versperrt haben, waren angeblich nicht zuständig. Doch einer war zu langsam und konnte nicht schnell genug von dieser Insel mit einem Pult drum herum flüchten. Der war zwar auch nicht zuständig, griff aber dann – mangels Fluchtmöglichkeit – zum Festnetztelefon und lockte einen Kollegen an.

Wir versteckten uns auf zwei Hochregalenden, damit er nicht gleich sah, wo die Gefahr lauert, wenn der Gerufene dann irgendwo her kommt. Der Dauer nach kam er direkt aus irgendeiner Schulung bei irgend einer Zentrale, denn es dauerte ziemlich lange, bis er verschwitzt und mit gehetztem Blick die Pultinsel ansteuerte.

Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass es in dem Baumarkt gefühlte 56 Grad hatte. Aber 30 waren es bestimmt. Es ist ja ganz nett wenn die Dächer aus Plexiglas sind, um mehr Licht reinzulassen, aber wer setzt sich schon freiwillig in ein Gewächshaus?

Jedenfalls konnte er nun nicht mehr abbiegen, er war ja umzingelt. Fast hätte ihn uns ein anderer Kunde weggeschnappt. Aber nicht mit uns, wir waren schneller und er wurde ja schließlich extra für uns von seinem Seminar in irgend einer Zentrale hergerufen.

Es ging nämlich um den Einkauf von Brennstoffen, da wir uns entschlossen haben, unsere Heizung heuer zu erneuern. Diese ist nämlich über 20 Jahre alt und wir hätten es gerne etwas komfortabler. Und da man diese Menge an Brennstoffen nicht mal schnell in einen Einkaufswagen packen kann, sondern in der zuständigen Abteilung bestellen muss, waren wir auf die Gunst der seltenen Spezies des Baumarktmitarbeiters angewiesen.

Dieser hat unsere Bestellung dann wirklich fast reibungslos im PC erfasst – und uns zum vorderen Serviceschalter geschickt, um eine Lieferung zu uns nach Hause zu vereinbaren. Und wir dachten, wir hätten es geschafft. Haha, weit gefehlt. Ich überlegte kurz, in eine der ausgestellten Duschkabinen zu gehen, um mich zu erfrischen, aber wusstet ihr, dass die gar kein Wasser angeschlossen haben? Na egal.

Am Serviceschalter standen schon zwei Personen vor mir. Sie sahen auch so aus, als hätten sie die Sache mit der Dusche schon nötig. Eine Mitarbeiterin telefonierte, die andere drückte beim Schreibtisch sitzend auf ihrem privaten Handy herum. Nach dem Telefonat versuchte die eine, etwas auf einem Touch-Display zu erfassen, was wohl nicht so gut gelang. Die mit dem Handy musste also extra aufstehen, um ihr zu helfen. Und das an einem Montag!

Die Dame neben mir sagte, sie wartet auf einen anderen, der wohl für Schlüssel zuständig war. Juhu, ich war also die nächste. Der Mann neben mir unterschrieb etwas und ich war dran! Ich reichte ihr also den Bestellschein vom Kollegen davor wie eine Urkunde und sagte, ich wäre hier um eine Lieferung zu vereinbaren. Sie telefonierte kurz. Der Kollege war wohl noch im Auftrag auf seinem PC. Aha. Kann ja mal passieren. Sie meinte, die Ware sei ja noch nicht da, und sie werden sich telefonisch melden, um einen Liefertermin zu vereinbaren. Das dachte ich mir zwar davor schon, aber bitte. Dann gab sie mir den Zettel wieder und sagte, ich muss damit jetzt zur Kassa.

Mein Mann hatte mit der Tochter einstweilen die ganze Gartenabteilung durch und da waren wir nun: montags, 17 Uhr, an einer Baumarkt-Kassa. Wie ihr euch denken könnt, waren wir nicht allein. Er ging also schon mal voraus und ich blieb dort alleine mit dem Einkaufswagen zurück. Als ich dran war, sagte mir die sehr nette Kassiererin, ich solle bitte die Herren hinter mir vor lassen, mein Auftrag  ginge gerade nicht. Ich ließ also zwei Herren vor, dann griff auch sie zum Hörer – die Kollegin beim Service war wohl noch im Auftrag auf ihrem PC. Scheint dort also öfter vorzukommen. Dann durfte ich tatsächlich zahlen. Ich wollte – völlig durchgeschwitzt  – nur mehr raus, doch sie meinte, ich bekomme noch meine Bonuspunkte. Ach ja, das auch noch. Sie zählte mir über 100 Punkte ab. Auf einem Blatt sind 40 drauf, das wisse sie mittlerweile. Ich weiß es jetzt auch.

Zuhause fühlten wir uns befreit. Eigentlich fühlten wir uns im Auto schon befreit. So mit Klimaanlage und kühlem Getränk und nicht mehr im Baumarkt, ein herrliches Gefühl. Wir haben übrigens frischen Sand für die Sandkiste gekauft und sofort neu befüllt, was zu großer Freude bei unserer Tochter führte. Diesen Sand hatte sie sich mehr als verdient.

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Als er heute von der Arbeit heim kam, sagte mein Mann, er habe gestern etwas Wichtiges zu kaufen vergessen. Ob wir denn heute nochmal zum Baumarkt fahren könnten. Ratet mal was ich geantwortet habe.

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Seltene Insekten

Vorige Woche, als wir im Garten saßen, krabbelte etwas an der gelben Hausfassade. Von weitem dachte ich an eine Spinne, so eine, die mit einer Bananenschachtel aus einem weit entfernten Land importiert wurde und jetzt mindestens einen Artikel in der Lokalzeitung und einen Einsatz eines Spinnen-Profis wert ist.

Bei näherer Betrachtung – soweit das möglich ist auf vier Metern Höhe – sahen wir jedoch, dass es sich um einen Lucanus cervus handelte, landläufig besser bekannt unter dem Namen Hirschkäfer.

Was mir viel lieber war als eine seltene, nicht einheimische Riesenspinne. Nichts gegen ausländische Spinnen, aber Spinnen mag ich überhaupt nicht. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, mich hat mal eine gebissen und das war sehr schmerzhaft und ich musste zum Arzt. Aber zur Verteidigung der Spinnen muss ich sagen, ich mochte sie schon vorher nicht.

Gut, die Titelseite in der Lokalzeitung fiel also weg, darum habe ich das Foto des Hirschkäfers auf einer regionalen Facebook-Seite gepostet. Und siehe da, innerhalb kürzester Zeit dafür fast 100 Likes bekommen. Dieser Käfer dürfte wohl viele an ihre Kindheit erinnern, wo man von diesen braunen Geschöpfen angeblich noch mehrere sah. So ähnlich wie das Twinnie-Eis sorgt der Käfer anscheinend dafür, uns an eine bessere Zeit zu entsinnen. Deshalb möchte ich euch dieses Zurück-in-die-Vergangenheit-Bild nicht vorenthalten:

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Auch bei Twitter kamen Wörter wie „Neid“ und „Ooooh toll“ als Reaktion auf das Bild. Wir haben in der Zwischenzeit übrigens 4 dieser Käfer im Garten gesichtet, wobei einer gestern zur Nachbarin gezogen ist. Vielleicht ist der Käfer, der umgezogen ist, eher ein Einzelgänger und wollte seine Ruhe haben.

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Der Lucanus cervus lebt übrigens nur ein paar Wochen, und diese Zeit muss er sinnvoll nutzen. Was er da auf unserer Fassade macht, weiß ich nicht genau, vielleicht Ausschau nach paarungswilligen Käfern seiner Gattung halten. Die bei uns gesichteten Exemplare sind zwischen 4 und 7 Zentimetern groß. Sehr eindrucksvoll ist es, wenn einer davon einen Meter über einem drüberfliegt. Ich bin übrigens sehr froh, dass er keine Zwischenlandung auf mir gemacht hat.

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Habt ihr schon mal einen Hirschkäfer in der Natur gesehen? Oder andere seltene Tiere?

Alte Leute und Beinrasur

Gestern, als ich grade mit Bikini in den Garten unterwegs war, ging eine ältere Frau vorbei. Wie gesagt, ich im Bikini. Es hatte ja auch fast 30 Grad und war strahlend sonnig.

Die ältere Frau war ziemlich konträr gekleidet – festes Schuhwerk (gut, das bewährt sich wahrscheinlich im hohen Alter), Kopftuch, und ein Mantel bis zum Boden. Ich gehe davon aus, dass sie unter dem Mantel noch nicht mal nackt war. Was mich wie schon öfter grübeln lässt, warum sind ältere Leute oft viel zu warm angezogen?

Ich bin selbst jemand, der ständig friert. Mir ist schnell kalt. Aber wenn ich wie letzten Mittwoch mit kurzer Hose und dünnem Shirt einkaufen fahre, weil es im Auto 50 und draußen 28 Grad hat, dann sehe ich oft ältere Herren, die mit Jacke, fester Bundfaltenhose und Hut aus dem Auto steigen. Gut, nun könnte man sagen, denen hat die Werkstatt die Klimaanlage auf arktische 17 Grad gestellt und das nehmen diese Herrschaften jetzt so hin. Aber nein, in diesem Fall hatte das Auto noch nicht mal eine Zentralverriegelung. Auch bei der Servolenkung bin ich mir unsicher.

Aber ich bin abgeschweift. Eigentlich wollte ich euch erzählen, dass es jetzt endlich so warm ist, dass es sich auszahlt, sich wirklich regelmäßig die Beine zu rasieren. Und um danach die Haut zu pflegen, hat es sich bewährt, sich einzucremen.

Da mir grade nicht nach Bodylotion mit Himbeerduft war, musste ich in einen örtlichen Drogeriemarkt einkaufen gehen, und habe diese beiden Sachen ausgesucht:

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Beide Produkte ziehen schnell ein. Obwohl beim After Shave Pflege-Gel die Bezeichnung „Gel“ ist, sieht es mehr nach Creme aus und fühlt sich auch so an. Das Body Gelée duftet sehr gut und ist um einiges ergiebiger als das Pflege-Gel. Das After Shave Gel hat außerdem leicht gebrannt, was beim Body Gelée überhaupt nicht der Fall war. Das Body Gelée hat zudem noch einen kühlenden Effekt, was ich sehr angenehm finde.

Fazit

Wenn ihr gerne mal etwas anderes als herkömmliche Bodylotion ausprobieren wollt, rate ich euch zum Body Gelée. Ich werde es sicher nachkaufen 🙂

 

(Dieser Artikel spiegelt lediglich meine persönliche Meinung wieder.)

Hamam statt Frottee?

Ich lese gerne fremd in anderen Blogs. Sehr gerne in Reiseblogs. Da kann man sich so schön im Fernweh suhlen… Meist noch unterlegt mit traumhaften Fotos.

Jetzt kommt ja langsam Vorfreude auf den eigenen Urlaub im Juni auf. Mein Gehirn überlegt schon, was wir alles mit brauchen, was voriges Jahr gefehlt hat, was unnötig im Koffer war, was praktisch gewesen wäre. Vielleicht gibt es dazu noch einen eigenen Blogbeitrag. Vielleicht auch nicht. 😉

Platzprobleme und Gewichtsprobleme

Bei Familien immer ein Thema: Handtücher. Diese brauchen sehr viel Platz und sind zudem auch noch schwer. Man könnte die Handtücher dort wo wir hin fahren auch ausborgen gegen einen geringen Kostenersatz. Da diese aber bestimmt chemisch gereinigt werden, möchte ich das nicht so gerne.

Vor kurzem las ich einen tollen Tipp in einem Reiseblog (leider habe ich mir nicht notiert in welchem; falls der- oder diejenige hier rein liest, bitte melde dich 🙂 ), statt Handtüchern Hamam-Tücher zu verwenden. Diese sind wie Frottee-Tücher auch aus reiner Baumwolle, aber viel leichter und dünner.

Testweise habe ich uns zwei dieser Hamam-Tücher bestellt. Sie kamen total schön verpackt (falls ihr ein hübsches Geschenk für jemanden sucht, kann ich nur empfehlen!) und rasch bei uns an. Das Material ist dicht gewebt, die Größe mit 95 x 175 cm sehr praktisch und der Stoff saugt gut. Ich glaube, sie sind ideal für den Strand, da sie sehr schnell trocknen und wirklich klein zusammenrollbar sind.

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Fazit

Die Hamam-Tücher werden auf jeden Fall heuer mit in den Urlaub kommen. Für zuhause bleibe ich doch lieber beim flauschigen Frottee. Aber für unterwegs eine wirklich tolle Alternative. 🙂

Elterngedanken

Den heutigen Beitrag widme ich meiner Tochter. Vielleicht liest sie ihn eines Tages ja.

Heute ist dein 5. Geburtstag, mein Schatz. Seit deiner Geburt hat sich vieles in meinem Leben verändert.

Manchmal würde ich gerne tagsüber mal Fernsehen oder Radio hören, vor allem wenn das Wetter regnerisch ist. Aber ich weiß, dass du es lieber leise hast.

Manchmal würde ich gerne alleine ins Bad gehen, doch ich weiß, du hast mich lieber immer in der Nähe.

Manchmal würde ich dich gerne überraschen, dir eine Freude machen. Doch für dich ist eine Überraschung etwas Neues, etwas Unberechenbares, etwas, das dir sogar Angst machen kann.

Manchmal wünsche ich mir, dass du es leichter hast. Dass du – und wir mit dir – nicht so viele Ängste und Sorgen hast. Aber ich weiß das gehört zu dir und damit zu uns.

Du hast mir gelernt, nicht mit dem Strom zu schwimmen. Du hast mir gelernt, dass es wichtiger ist, auf sich selbst zu schauen und auf seinen Bauch zu hören. Du hast mir gelernt, dass man kämpfen muss, wenn einem etwas wichtig ist. Du hast mir gelernt, das zu tun, was einem selbst gut tut, egal was alle anderen sagen oder denken.

Ich weiß, ich muss noch viel lernen. Aber ich lerne täglich dazu. Ich versuche die Welt durch deine Augen zu sehen. Wir haben gute Tage und schlechte Tage. Wir haben gute Nächte und schlechte Nächte. Auch wenn ich oft über die mühsamen Zeiten jammere, weiß ich durch sie die guten mehr zu schätzen.

Unser Leben ist vielleicht kein Märchen, aber du wirst immer meine Prinzessin sein. Wir lieben dich über alles! ❤

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Ja, ich will!

Mai. Ein wunderschöner Monat (vom derzeitigen Wetter einmal abgesehen…). Alles blüht, die Wiesen sind satt grün, und mit viel Glück hat es sogar mehr als 15 Grad.

Die Hochzeitssaison startet! ❤

Wer dieses Jahr heiratet, hat wahrscheinlich schon alles geplant. Datum, Location, Deko, Menü, Eheringe, Gästeanzahl, Fotograf, Blumenschmuck und nicht zuletzt:  Mode für Braut und Bräutigam.

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Wer noch etwas Zeit hat, und kein Kleid von der Stange möchte, dem möchte ich einen wirklich tollen Brautmode-Laden ans Herz legen. Als ich vor einigen Jahren ein Foto von einem Kleid im Internet sah, wusste ich – genau dieses Kleid möchte ich einmal tragen.

Da mir die Anreise während der Hochzeitsplanung zu weit war (obwohl das Atelier sicher einen Besuch wert ist!), bekam ich tolle Tipps von der Designerin höchstpersönlich, um mich selbst zu vermessen. Denn jedes dort angefertigte Kleid ist ein Unikat.

Wenn ihr etwas Individuelles, wo Herzblut und Handarbeit drin steckt, wo die Stoffe außergewöhnlich und die Details besonders sind, sucht, dann seid ihr bei Feist Style richtig. Nicht nur die Kleider und Anzüge sind toll, sondern auch die Menschen, die dahinter stehen. Der wertschätzende Umgang mit den Kunden ist heutzutage etwas, das man nur mehr sehr selten findet. Das Team bemüht sich, keine Wünsche offen zu lassen. Ich wollte auch einen eigenen Haarschmuck, der zum Kleid passt. „Da lassen wir uns gerne was einfallen!“ Und so war es dann auch 🙂

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Mein Traumkleid und ich

 

 

Was mir besonders gefällt – diese Kleider und Anzüge stehen nicht nur Menschen mit Modelmaßen.

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Sechs Jahre ist es nun schon her, dass ich mein wundervolles Kleid tragen durfte. Teile davon habe ich sogar nochmals getragen, da es aus drei Stücken besteht.

Wer etwas Einblick in das Atelier von Feist Style möchte, der findet auf der Facebook-Seite von Cynderellas Welt alles aktuelle. Auch in der neuen Staffel „Zwischen Tüll und Tränen“ auf VOX werden sie wieder dabei sein. Ich freue mich schon darauf!

Allen, die bald heiraten, wünsche ich eine traumhafte Hochzeit und viel Spaß und Freude bei der Planung ❤

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Unsere Hochzeitstorte

 

 

PS: Großes Dankeschön an Lucardis, dass ich über euch berichten darf und einige eurer Fotos verwenden darf!

 

 

Face wash

Nach längerer Zeit wieder was Kosmetisches für Mann und Frau 🙂

Auf der Suche nach einer Gesichtsreinigung habe ich mich in einer Drogeriekette beraten lassen und mir wurde von Shiseido der Pureness deep cleansing foam empfohlen.

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Er ist eher teuer, dafür aber sehr ergiebig. Eine linsengroße Menge reicht aus. Zuerst das Gesicht waschen und dann den Waschschaum gleich auf dem nassen Gesicht aufschäumen.

Er duftet sehr nach Seife, was mich persönlich nicht stört. Was ich nicht bräuchte, sind diese kleinen blauen Mikro-Kügelchen, denn Peeling mache ich nämlich lieber extra bei Bedarf. Er lässt sich leicht auftragen und mit Wasser gründlich abwaschen. Die Haut wird nicht zu stark ausgetrocknet, eine leichte Creme danach ist aber dennoch zu empfehlen. Es gibt von der Serie Pureness eine Gel-Creme, von der ich eine Probe dazu bekommen habe. Diese ist sehr angenehm und was mir wichtig ist: Sie duftet nur dezent und zieht sehr schnell ein. Vielleicht leiste ich mir die nächstes Monat… 🙂

Ich verwende den Waschschaum meist einmal am Tag, manchmal auch zweimal. Laut Kosmetikerin wäre es am besten, eher abends zu reinigen. Doch da vergesse ich meistens, wenn ich mir die Tube nicht schon zur Dusche stelle 😉

Welche Gesichtsreinigung verwendet ihr am liebsten?

Muttertagswünsche

Morgen ist Muttertag. Was ich mir wünsche? Blumen, Schokolade, Kosmetik? Nein. Meine Wünsche sind ganz andere.

Was ich mir für alle wünsche

Vorweg: Ich verwende absichtlich immer die Einzahl „Kind“, weil jedes Kind eine eigene Persönlichkeit ist. Natürlich sind hier Mehrkindfamilien ebenso gemeint und eingeschlossen ❤

Ich wünsche mir, dass wir als Eltern ernster genommen werden. Dass endlich anerkannt wird, dass Kinder verschieden sind und nur die Eltern die Experten für das Kind sind. Dass wir nicht von Ärzten abwertend behandelt werden, weil unser Bauchgefühl uns sagt „Dem Kind geht es nicht gut“. Dass den Eltern, die Hilfe brauchen, geholfen wird und denen, die keine brauchen, keine aufgezwungen wird.

Ich wünsche mir, dass das Eltern-Bashing aufhört. Jeder soll selbst entscheiden können, wie er sich sein Leben mit Kind vorstellt, solange es dem Kind gut dabei geht.  Früher wurden die Eltern – allen voran die Mütter – schief angeschaut, wenn sie ihr Kind schon mit 3 in den Kindergarten gaben. Heute ist es umgekehrt. Geht man mit einem dreijährigen Kind einkaufen, wird man gefragt: „Na, ist denn heute kein Kindergarten?“ Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur ein „Wir als Eltern haben das so entschieden“. Fertig.

Ich wünsche mir, dass beide Entscheidungen unterstützt werden. Ich möchte, dass Frauen unterstützt werden, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen. Dass es keine Lücke zwischen der maximalen Karenzzeit von 2 Jahren und dem möglichen Kindergarteneintritt mit 2,5 Jahren gibt. Ich möchte, dass anerkannt wird, wenn Mütter gerne beim Kind zuhause bleiben wollen. Wir wissen ja ungefähr, was ein Kindergartenplatz pro Monat kostet, aber Mütter, die ihr Kind länger zuhause betreuen, werden nicht honoriert.

Ich wünsche mir, dass es zumindest gleich viele Rechte wie Pflichten gibt. Ich möchte, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen das Recht auf einen Integrationsplatz haben. Dass bei Bedarf eine adäquate Betreuung bereitgestellt werden kann. Dass die Eltern dieser Kinder nicht ständig in Bürokratie ersticken und um jede Kleinigkeit kämpfen müssen. Dass erst von einer Anwesenheitspflicht gesprochen werden darf, wenn auch geeignete Aufsichtspersonen anwesend sind.

Ich wünsche mir, dass Kinder wieder mehr Kinder sein dürfen. Dass sie Zeit haben zu spielen, zu entdecken, nachmittags nicht stundenlang bei Hausaufgaben und beim Lernen sitzen. Dass nicht auf ihren Schwächen herumgedoktert wird, sondern ihre Stärken gefördert werden. Dass es mehr Freiheit und weniger Zwang gibt.

Ich wünsche mir, dass die Arbeitgeber unterstützt werden, wenn sie Mütter und Väter einstellen. Dass Frauen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn bekommen. Dass alleinerziehende Eltern mehr Pflegeurlaub bekommen. Dass Teilzeitarbeit und Home Office für mehr Eltern eine Möglichkeit sind und die Arbeitsmodelle flexibler werden.

Ich wünsche mir, dass Männer, die in Karenz oder Elternteilzeit gehen, nicht von ihren Chefs und Kollegen belächelt oder sogar gemobbt werden. Dass es selbstverständlicher wird, dass Männer das tun. Dass der Job des Mannes nicht wichtiger genommen wird als der der Frau.

Ganz schön viele Wünsche. Auch wenn Österreich ein Land ist, wo verhältnismäßig viel für Familien getan wird, könnte es immer noch besser sein.

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Was ich mir für mein Kind wünsche

Mein allerallergrößter persönlicher Wunsch ist, dass mein Kind glücklich ist. Dass es in einer Zeit ohne Krieg, Armut und ähnlichem aufwachsen kann. Dass es lernen darf, dass jeder Mensch gleich viel wert ist, egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Schulbildung. Und dass man sich nicht verbiegen muss, man selbst sein darf und genau so wie man ist geliebt wird.

 

Ihr dürft die Liste gerne in den Kommentaren ergänzen. Ich freue mich! 🙂

 

 

Meine erste Woche

Gut, dann hab ich mich halt da auch einmal angemeldet. Weil es alle tun. Naja, eigentlich sind ja jetzt alle schon bei Snapchat. Aber soweit bin ich noch nicht. Ich bin ja jetzt erst bei Twitter, so ganz frisch. Ich möchte mich da noch nicht auf etwas neues einstellen.

Ich probiere gerne vieles aus, so auch bei den sozialen Medien. Man kann erst mitreden, wenn man es sich selbst angesehen hat. Wisst ihr noch, damals, als man noch World wide web sagte? Es gab sms.at, dort machte ich meine ersten Chat-Erfahrungen. Dann war da mal was, das nannte sich myspace. Da war ich ganz am Anfang. Dort war aber sonst keiner. Dann gab es Skype, da waren dann die, mit denen man sich das vorher verabredet hat. War aber auch nicht immer so einfach, die Leute um Mitternacht zu einem Gespräch zu motivieren weil man jetzt grad Zeit hatte. Dann war lange nix glaub ich, und es kam Facebook daher.

Anfangs mit überschaubaren Freunden, die man auch im echten Leben des Öfteren traf. Bald kamen Freunde aus Foren dazu, Leute die wen kannten die wen kannten oder die dich von irgendwoher mal kannten und so. Bald warens dann mal über 50, irgendwann mal über 100 Freunde. Das Konzept von Facebook war wirklich gut, muss man neidlos anerkennen. Wie oft hab ich mich gefragt, warum hab ich das nicht erfunden. Vielleicht weil ich nie was mit Computern studiert habe und außer die Anwendung derselbigen nichts damit am Hut habe. Ich entstamme einer Zeit, da war die Aussage „Wir gehen in den Computerraum“ noch eine coole Sache. Die Freude bei mir und meinen Mitschülern war groß, auch wenn dort ganz einfach nur uralte graue Klötze standen, die, wenn man Glück hatte, ein Floppy Laufwerk hatten. Was das ist könnt ihr jetzt googeln, wenn ihr es schon vergessen oder noch nie gewusst habt. Dort gab es nicht mal Joysticks (zuhause schon wenn man ein braves Kind war) und auch keine Olympischen Sommerspiele zum Zocken. Man konnte sich nicht mal gut unterhalten, wenn eine ganze Schulklasse gleichzeitig minutenlang auf den Nadeldruckern etwas auf hässliches Endlospapier produzierte.

Aber ich bin abgeschweift. Zurück zu Facebook. Bilder und Textmeldungen einstellen, chatten, persönliche Nachrichten, ein Profil. Was braucht man mehr. Und das ganze kostenlos. Welch eine Erfolgsgeschichte. Dachte ich.

Denke ich noch immer. Aber in letzter Zeit wünsche ich mir manchmal, die Vernetzung ginge nicht so einfach. Bei der Verbreitung von Hetze, von grauenhaften Artikeln und Bildern und Meinungen zum Beispiel. Und alles ist sehr passiv. Man kann sich alles ansehen von jedem, ohne zu reagieren. Man konsumiert, ohne etwas dafür zu geben. Man liest, ohne zu antworten. Ich verwende Facebook deshalb (noch), weil ich wirklich Freunde in der Liste habe, die sich freuen etwas von mir zu sehen oder lesen. So erreiche ich alle gleichzeitig und auf einmal. Manchmal steh ich aber kurz davor, den ganzen Account zu löschen. Ich bin ihm überdrüssig, doch mir fehlt die Alternative, um mich mit anderen zu vernetzen. Deshalb auch großteils dieser Blog. Hier kann ich mich abgrenzen. Hier entscheide ich, wem ich meine Zeit schenke, indem ich seine Zeilen lese. Und freue mich, wenn mir jemand seine Zeit schenkt.

Und genau deshalb auch meine Anmeldung bei Twitter. Ich wollte wissen, wie das dort so läuft. Wie man wirklich Infos mit 140 Zeichen bekommt. Welche Infos mit welchem Gehalt das sind. Ohne Stress, ohne nach Followern zu lechzen.

Ich muss sagen, es gefällt mir ganz gut dort. Auch bei Twitter ist es nicht so passiv. Es gibt Retweets und Herzen (so wie Likes bei Facebook, kurz „Favs“ genannt) und ich suche mir aus, wem ich folge. Es geht dort informativ, nett und positiv zu. Zumindest dort, wo ich mich bis jetzt herumtreibe. Die Übersicht zu behalten finde ich eher schwierig, man sieht halt nur das was grade aktuell ist. Aber ich musste schon einige Male schmunzeln über diverse Tweets. Was ich von Postings bei Facebook leider schon lange vermisse.

Twitter wird mich also noch eine Weile behalten wie es aussieht. Mal sehen wie lange.

Verwendet ihr Twitter? Keine Sorge. Ihr müsst mir nicht folgen. Aber ihr dürft. 😉

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Blogparade für Serienjunkies

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Die liebe Tami vom Blog The Fantastic World of Mine hat gerade eine schöne Blogparade am laufen, wo ich selbst gerne reinlese. Oft findet man da ja richtige Geheimtipps, weil hier viele verschiedene über ein gleiches Thema schreiben 🙂

Frage 1: Nunja, zuerst: Was ist deine Lieblingsserie und wieso?

Die erste Frage ist zugleich die schwierigste. Denn so eine richtige Lieblingsserie kann ich nicht nennen. Was ich immer wieder gerne schaue sind Gilmore Girls und Friends. Greys Anatomy wird auch noch regelmäßig geschaut, jedoch finde ich, dass die letzten beiden Staffeln nicht mit den früheren mithalten können. Die Serie, die mich bis jetzt am meisten gefesselt hat, war Breaking Bad. Zuletzt am allerliebsten habe ich White Collar geschaut, von Anfang bis Schluss in kürzester Zeit. Darum möchte ich euch auch davon erzählen. 🙂

Diese Serie ist spannend, ohne dabei großes Blutvergießen darzustellen und hat liebenswerte Charaktere. Ich mag die Mischung aus Witz, Spannung und die ständige Frage, was richtig und was falsch ist, und dass das manchmal nichts mit legal oder illegal zu tun hat…

Frage 2: Wer ist dein Lieblingscharakter und wieso?

Mein Lieblingscharakter ist sicher Neal Caffrey oder wie er sich in der Serie sonst noch nennt. 😉 Er ist das schlaue, mutige, gutaussehende Kerlchen, in das man sich sofort verlieben könnte. Aber er wäre nicht mein Lieblingscharakter, hätte er nicht seinen Kollegen und Freund Peter Burke und seinen Kumpel Mozzie an seiner Seite. Nur mit den beiden ist das Bild erst richtig rund.

Frage 3: Gibt es eine Lovestory? Bzw. wer ist dein Lieblingspärchen,
oder wer sollte eigentlich deiner Meinung nach gar nicht zusammen sein?

Mein Lieblingspärchen ist Peter Burke und seine Frau Elizabeth. Die beiden sind ein super Team. Neal selbst hat immer wieder mal eine Freundin, aber seine große Liebe kann er nie vergessen.

Frage 4: Welche Serie schaust du aktuell?

Derzeit bin ich bei Suits hängen geblieben, nachdem ich vergeblich auf eine neue Staffel House of Cards gewartet habe. Und auch mit Suits bin ich heute fertig *heul* weil Netflix nur bis Staffel 4 anbietet. Diese Serie wurde von Staffel zu Staffel immer besser und vor allem die Musik ist erstklassig. Meine Empfehlung!

Als nächstes werde ich die zweite Staffel Better call Saul angehen… und The Ranch… und Love… und Prison Break… und…

In welcher Serienwelt steckt ihr grade?