Haus, Garten, Kind… Was fehlt? Eigentlich nichts. Und doch haben wir uns entschieden, noch zwei Bewohner bei uns aufzunehmen.

Vor zwei Jahren haben wir zwei Meerschweinchen aus einer Notstation zu uns geholt. Die beiden bereichern unsere Familie seither und sind besonders für unsere Tochter sehr wichtig. Diese kleinen Flauschkugeln bekommen sicher einmal einen eigenen Blogbeitrag 🙂

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Diesmal haben wir uns für gefiederte Freunde entschieden. Unsere neuen Familienmitglieder sind sehr anspruchslos. Wie der Name Laufente schon sagt, brauchen sie vor allem zwei Sachen: Platz zum Laufen und Wasser.

Zuerst haben wir ein Stück vom Garten mit feinmaschigem Gitter abgegrenzt. Dort sollen die beiden bleiben, bis sie ihre neue Umgebung etwas gewohnt sind. Außerdem haben wir den ganzen Zaun auf mögliche Fluchtmöglichkeiten untersucht und teilweise nachgebessert.

Bevor die zwei eingezogen sind haben wir Stroh und Kükenfutter besorgt und einen Stall für die Nacht gebaut. Nachts müssen sie nämlich unbedingt marder- und fuchssicher untergebracht werden.

Es ist gar nicht so leicht, etwas über diese Tiere herauszufinden. Wichtig ist, dass sie immer Wasser zur Verfügung haben und auch kleine Steinchen fressen können, welche sie zur Verdauung brauchen. Der Garten sollte frei von giftigen Pilzen und anderen giftigen Pflanzen sein. Auch Avocados sind – genau wie bei Meerschweinchen – giftig für die Tiere. Natürlich müssen sie wie fast alle Lebewesen mit mindestens einem Artgenossen gehalten werden. Und man muss sich bewusst sein, dass man eine Verantwortung für viele Jahre hat, denn Enten können 10 – 15 Jahre alt werden.

Nun sind die beiden schon über eine Woche bei uns und haben sich gut eingelebt. Am liebsten fressen sie gekochte, zerstampfte Kartoffeln. Da bleibt kein Krümel übrig 🙂 Tagsüber suchen sie ihr Futter im Garten selbst, aber hin und wieder gibt es natürlich schon Salat und andere Leckereien. Abends wartet dann Futter im Stall, was auch ein Anreiz ist, freiwillig die Nacht dort zu verbringen.

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Es macht großen Spaß, den beiden beim Planschen zuzusehen. Auf eure Blumen solltet ihr euch aber nicht zu heikel sein. Dann am besten Beete mit Zaun einfassen, denn alles was sie finden wird als Futter gewertet. Im Falle der Nacktschnecken ist das aber eine sehr nützliche Eigenschaft. 🙂

 

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