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Seltene Insekten

Vorige Woche, als wir im Garten saßen, krabbelte etwas an der gelben Hausfassade. Von weitem dachte ich an eine Spinne, so eine, die mit einer Bananenschachtel aus einem weit entfernten Land importiert wurde und jetzt mindestens einen Artikel in der Lokalzeitung und einen Einsatz eines Spinnen-Profis wert ist.

Bei näherer Betrachtung – soweit das möglich ist auf vier Metern Höhe – sahen wir jedoch, dass es sich um einen Lucanus cervus handelte, landläufig besser bekannt unter dem Namen Hirschkäfer.

Was mir viel lieber war als eine seltene, nicht einheimische Riesenspinne. Nichts gegen ausländische Spinnen, aber Spinnen mag ich überhaupt nicht. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, mich hat mal eine gebissen und das war sehr schmerzhaft und ich musste zum Arzt. Aber zur Verteidigung der Spinnen muss ich sagen, ich mochte sie schon vorher nicht.

Gut, die Titelseite in der Lokalzeitung fiel also weg, darum habe ich das Foto des Hirschkäfers auf einer regionalen Facebook-Seite gepostet. Und siehe da, innerhalb kürzester Zeit dafür fast 100 Likes bekommen. Dieser Käfer dürfte wohl viele an ihre Kindheit erinnern, wo man von diesen braunen Geschöpfen angeblich noch mehrere sah. So ähnlich wie das Twinnie-Eis sorgt der Käfer anscheinend dafür, uns an eine bessere Zeit zu entsinnen. Deshalb möchte ich euch dieses Zurück-in-die-Vergangenheit-Bild nicht vorenthalten:

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Auch bei Twitter kamen Wörter wie „Neid“ und „Ooooh toll“ als Reaktion auf das Bild. Wir haben in der Zwischenzeit übrigens 4 dieser Käfer im Garten gesichtet, wobei einer gestern zur Nachbarin gezogen ist. Vielleicht ist der Käfer, der umgezogen ist, eher ein Einzelgänger und wollte seine Ruhe haben.

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Der Lucanus cervus lebt übrigens nur ein paar Wochen, und diese Zeit muss er sinnvoll nutzen. Was er da auf unserer Fassade macht, weiß ich nicht genau, vielleicht Ausschau nach paarungswilligen Käfern seiner Gattung halten. Die bei uns gesichteten Exemplare sind zwischen 4 und 7 Zentimetern groß. Sehr eindrucksvoll ist es, wenn einer davon einen Meter über einem drüberfliegt. Ich bin übrigens sehr froh, dass er keine Zwischenlandung auf mir gemacht hat.

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Habt ihr schon mal einen Hirschkäfer in der Natur gesehen? Oder andere seltene Tiere?

Die Mähtypen

Marienkäfer

 

Kaum dass der Schnee weg ist, geht es wieder los. Die Messer werden gewetzt, die Motoren gewartet, und dann, sobald der Rasen höher als zwei Fingerbreit ist, kommen sie wieder hervor: die verschiedenen Mähtypen.

Der sportliche Mäher, der schon sehnsüchtig auf Regen wartet und den Rasen kritisch beäugt, ob er wohl schon hoch genug ist. Diese Typen sind meistens die ersten Mäher der Saison. Sie besitzen einen schicken Rider Aufsitzmäher oder zumindest einen Rasentraktor und fahren ohne Fangkorb, weil mulchen ja das allerbeste für das Gras ist. Das Mähen selbst gleicht eher einer Kartmeisterschaft gegen sich selbst im eigenen Garten als einer notwendigen Tätigkeit.

Der penible Mäher mäht pünktlich jeden Mittwoch und Samstag Nachmittag. Das Gras darf nicht höher als 5cm sein. Die Rasenfläche des peniblen Mähers ist meist eher gering. Selbst das bestversteckte Unkraut wird ausgestochen, das Gras muss aussehen wie gekämmt. An diesem Mähtypen sind wahrscheinlich englische Rasengene gestreift. Als Werkzeug verwenden sie eher kleine, meist elektrische Rasenmäher, selbstverständlich mit Fangkorb, und händische Rasenkantenscheren.

Der entspannte Mäher sieht die Notwendigkeit zu mähen erst, wenn er seine eigenen Füße im Rasen nicht mehr findet. Das Gras besteht mehr aus Unkraut als aus Rasen und ähnelt einer Weidefläche. Der meist eher unschicke Benzinrasenmäher wird aus dem Geräteschuppen gekramt und dann auf die Umwelt losgelassen. Er zieht ziemlich unkoordiniert seine Bahnen, denn er sieht ohnehin auf den ersten Blick, wo sein Mähwerk schon vorbeigekommen ist. Hindernisse werden großräumig umfahren und sich selbst überlassen.

Übrigens sind 4 cm Rasenhöhe angeblich ideal. Wollte ich nur gesagt haben.

 

 

Happy moments

Das Jahr ist noch jung, und ich möchte mit euch eine schöne Idee, die ich im Internet gefunden habe, teilen.

Was man dafür braucht:

1 leeres Glas mit Deckel, Notizzettel und einen Stift 🙂

Ihr könnt das Glas nach euren Wünschen verzieren, wie es euch am besten gefällt, vielleicht mit einer Schleife oder einem hübschen Bild? In diesem Glas werden über das ganze Jahr dann Erinnerungen gesammelt. Das können schöne Ereignisse, Sprüche, Gedanken, bei einem Spaziergang gefundene Sachen, Eintrittskarten, Fotos,… sein.

Am Ende des Jahres kann man sich dann ansehen, was einem das Leben in einem Jahr alles geschenkt hat. ❤

Ich hoffe euer Glas wird randvoll! 🙂

 

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Hier!

Nun, da bin ich also.

Nachdem eine andere Blogseite ohne Vorwarnung geschlossen hat, und damit auch die Beiträge im Nirvana sind, starte ich hier neu. Was ihr hier findet?

Mich. Meine Gedanken. Meine Lieblingsmusik. Meine selbstgemachten Fotos. Meine kleinen Freuden des Alltags. Und ähnliches.

Willkommen!